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Nach der Ferkelaufzucht werden die Tiere bis zur Schlachtung in einem Maststall gehalten. Hier wird den wachsenden Tieren mehr Platz angeboten. Wie die Mast abläuft und wie es in einem solchen Stall aussieht, sehen Sie hier.

Mastschwein

Mit ca. 25-30 kg werden die Ferkel vom Ferkelstall in den Maststall umgestallt, welcher sich durch die hohe Spezialisierung oftmals auf einem anderen Betrieb als der Sauen- und Ferkelstall befindet. Die Schweine werden auch hier in Gruppen gehalten. Die Gruppengröße kann zwischen  10 - 50 oder mehr Tieren variieren.

Futter und Wasser steht ihnen hier zur freien Verfügung. Die Schweine  bleiben bis sie ihr Endgewicht von ca. 120 kg erreicht haben, was bei ca. 800 g durchschnittlichen Tageszunahmen eine Mastdauer von durchschnittlich  119 Tagen bedeutet.

Im Anschluss werden die Schweine in den meisten Fällen zu einem nahegelegenen Schlachthof transportiert, wo sie dann geschlachtet und weiterverarbeitet werden können.

Die Ansprüche an das Fleisch haben sich im Laufe der Zeit geändert, so dass der Verbraucher nun mageres, zartes Fleisch nachfragt. So wurde die Zucht dahingehend verfolgt, dass seit Ende der 50er Jahre längere, dünnere Schweine mit einem zusätzlichen Rippenpaar und großem Schinken gezüchtet wurden.