Eine Initiative von:

In der Brüterei werden befruchtete Eier ausgebrütet bis die jungen Küken schlüpfen, dann werden sie zu den Aufzuchtbetrieben geliefert. Doch wie läuft der Schlupf ab?

Woher kommt das Küken?

In Brütereien schlüpfen Küken aus Eiern und werden dann zu den Aufzuchtbetrieben transportiert. Doch wie läuft der Schlupf ab?

Zunächst werden Bruteier in einwandfreier Qualität aus den Elterntierbetrieben in die Brüterei transportiert. In diesen Brütereien gelten sehr hohe Hygienestandards zur Vermeidung von Krankheiten etc. Die Bruteier müssen frei von Beschädigungen sein, d.h. keine Risse, Knicke und unebenen Schalen etc., und sollten möglichst ungewaschen sein. Durch das Waschen der Eier wird die äußere Kutikula angegriffen und Keime können leichter in die Eier eindringen. Das Gewicht der Eier sollte möglichst zwischen 52 g und 70 g liegen.

In den Brütereien wird die Kunstbrut eingesetzt mit Temperaturen, die geringfügig zwischen 37°C und 38°C schwanken. Die gesamte Brutzeit ist unterteilt in Vorbrut und Schlupfbrut (s. Tabelle).

Brutdauer:

 

Legehennen

Hähnchen

Puten

Vorbrut

1.-18. Tag

1.-18. Tag

1.-24. Tag

Schlupfbrut

19.-21. Tag

19.-21. Tag

25.-28. Tag

 

Eine Luftfeuchtigkeit von 60 % ist zum Brüten notwendig, zum Ende der Brutzeit wird die Luftfeuchtigkeit auf 80-90% erhöht. Dadurch können die Küken die Schale leichter durchdringen beim Schlüpfen. Während der Brutphase muss auch ausreichend Frischluft zur Verfügung stehen. Auch das Wenden der Eier während der Brutphase ist sehr wichtig, da sich sonst das Dotter an der Schale vom Ei festkleben könnte. Der Gasaustausch des Eies findet über 7000 - 8000 Poren der Eischale statt.

In speziellen Brutschränken liegen die Eier zur Brut. Sobald die Küken geschlüpft sind und nach Geschlecht sortiert sind, je nachdem um welche Geflügelart es sich handelt, werden die Küken in gepolsterten Kisten verpackt und in klimatisierten LKWs zu den Erzeugerbetrieben transportiert.

 

Quellen